(c) Hg GoSwing 03-05

Stand 09.03.2005

 

GoSwing FAQ

Erfahrungen für die nachhaltige Wirksamkeit einer Physiotherapie mit integriertem Vibrationstraining bei verschiedenen Indikationen, insbesondere der weiblichen Streßinkontinenz, gibt es mit dem GALILEO 2000 der Fa. NOVOTEC.

Was ist der Galileo?

Der Galileo ist eine bewegliche Plattform, die sich wie eine Wippe auf und ab bewegt.

Dieses Wippen ist wichtig, da nur so sich der physiologische Effekt der Spannung und Entspannung der Muskeln erzielen lässt.

Andere Geräte, die lediglich auf und ab vibrieren, konnten bisher keinen Effekt belegen.

Der GALILEO schwingt mit einem Ausschlag von bis zu 5 mm aussen, innen entsprechend weniger. Die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde lässt sich zwischen 5 und 30 variieren.

Auf dieser Plattform stehen die Patienten i.a. mit mehr oder weniger gespreizten Beinen und können unter Anleitung eines speziell geschulten Krankengymnasten gezielt verschiedene weitere Positionen einnehmen.

Wie wirkt der Galileo?

Die speziellen Schwingungen des Gerätes lösen Reflexe in der Muskulatur aus, die als Vibration im ganzen Körper, aber auch in einzelnen Muskelregionen empfunden werden. Dies hängt wesentlich von der Position und der Haltung auf dem Gerät ab.

Unter Anleitung eines dafür geschulten Physiotherapeuten können so die Schwingungen gezielt an diejenigen Stellen geleitet werden, die der besonderen Unterstützung bedürfen, z.B. in die Bein-, Beckenboden- oder Rückenmuskulatur.

Wichtig ist wieder, dass die spezielle Wipptechnik zu einer Spannung und Entspannung der einzelnen Muskelfasern führt und so die entsprechende Muskelgruppe gezielt trainiert.

Das Training mit dem Gerät verbessert

  • die Reaktionsfähigkeit
  • die Kraft
  • die Leistungsfähigkeit
  • die Durchblutung
  • die Sensorik

der Muskulatur und reguliert damit die Spannungszustände des Körpers.

Warum ist die Kombination aus Physiotherapie und vibratorischer Muskelstimulation sinnvoll?

Eine wirksame Physiotherapie ist immer eine individuelle Behandlung und berücksichtigt einen zuvor erhobenen Befund.

Bei scheinbar gleichen Beschwerden kann dies zu ganz unterschiedlichen Behandlungsansätzen führen.

Dafür wird für jeden Patienten ein eigener Therapieplan erstellt.

Neben der aktiven physiotherapeutischen Arbeit ist der Galileo ein wertvolles Werkzeug, um noch effizienter und nachhaltiger zu therapieren.

Die Arbeit mit dem Galileo ist keine feste Abfolge von Übungen, sondern Bestandteil des individuellen Therapieplans.

Sowohl Ausgangsposition als auch Bewegungsabläufe auf dem Gerät müssen auf die individuellen Erfordernisse abgestimmt werden.

Auch die Anzahl der Schwingungen muß speziell der jeweiligen Reaktionslage angepasst werden.

Wichtig für die Nachhaltigkeit jeder physiotherapeutischen Behandlung ist, dass dabei der Patient angeleitet wird, das Erfahrene in seinem Alltag umzusetzen

Für wen ist die Kombinationstherapie geeignet?

Studienergebnisse bei vibratorischer Muskelstimulation sprechen u.a. für Wirksamkeit bei:

  • Wirbelsäulen- und Muskelbeschwerden
    Schmerzreduktion, Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Durchblutungsstörungen
    Verbesserung der Strömung, Verminderung des peripheren Gefäßwiderstandes
  • Nerven-Erkrankungen
    z.B. M. Parkinson, Verbessserung der Nerven-/Muskelerregbarkeit, Verbesserung des Gleichgewichtssinnes
  • Inkontinenz
    Verbesserung der Sensorik, Muskelaktivität und Muskelkraft
  • Rückbildung nach Geburt
  • Prävention von Osteoporose
    verbesserte Muskelleistung, verminderte Sturzgefahr

Für wen ist die Therapie nicht geeignet?

Gegenanzeigen eines Vibrationstrainings sind alle körperlichen Zustände, die der Ruhe bedürfen z.B. Schwangerschaft, akute Infekte, schwere Herzbeschwerden, akute Sehnenbeschwerden, frische Thrombosen ggf. auch Steinleiden.

 

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